Die Universität Osnabrück führt gemeinsam mit der Deutschen Sporthochschule Köln die ZwaSpiDe-Studie durch und sucht aktuell Interviewpartner:innen aus dem Spitzensport. Im Mittelpunkt des vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) geförderten Forschungsprojekts stehen die Integrationsbedingungen von Athlet:innen mit Zwangsmigrationshintergrund im deutschen Spitzensportsystem.
Dabei möchten die Forschenden insbesondere die Sportbiografien und Netzwerke von Athlet:innen mit Zwangsmigrationshintergrund untersuchen. Im Fokus stehen die Sportarten Leichtathletik, Cricket, Schwimmen und Wasserball.
Ziel der Studie ist es, besser zu verstehen, welche sozialen und strukturellen Bedingungen den Zugang zum deutschen Spitzensportsystem beeinflussen. Auf dieser Grundlage sollen gemeinsam mit der Sportpraxis konkrete Strategien und Handlungsempfehlungen entwickelt werden, um die Integration und Unterstützung talentierter Athlet:innen mit Zwangsmigrationshintergrund im Spitzensport zu verbessern.
Auch die Perspektive des Sportsystems wird im weiteren Verlauf der Studie betrachtet. Dafür sind Interviews mit Expert:innen aus den Sportorganisationen vorgesehen.
Jetzt als Interviewpartner:in mitwirken
Die Universität Osnabrück freut sich über Athlet:innen aus den genannten Sportarten, die ihre persönlichen Erfahrungen und Perspektiven teilen möchten.
Weitere Informationen zur ZwaSpiDe-Studie, zum Ablauf und zur Teilnahme gibt es auf der Website der Universität Osnabrück:
Weitere Informationen zur ZwaSpiDe-Studie
Die Studie läuft vom 1. April 2026 bis zum 30. März 2028 und wird von der Universität Osnabrück in Kooperation mit der Deutschen Sporthochschule Köln durchgeführt.

