Ob Schwimmkurse, Vereinstraining, Schulschwimmen oder Gesundheitsangebote – Schwimmbäder sind weit mehr als reine Sportstätten. Umso besorgniserregender ist die aktuelle Entwicklung: Bundesweit kämpfen viele Kommunen mit Sanierungsstaus, steigenden Betriebskosten und drohenden Badschließungen.
Mit der bundesweiten Kampagne „Retten wir die Bäder“ macht die Bäderallianz Deutschland seit Ende Mai auf diese Entwicklung aufmerksam und fordert ein entschlossenes politisches Handeln für die Zukunft unserer Wasserflächen.
Im Mittelpunkt der Kampagne stehen aufmerksamkeitsstarke Plakatmotive und klare Botschaften, die zeigen, was auf dem Spiel steht: Schwimmbäder sind Orte des Schwimmenlernens, der Bewegung, der Gesundheit und des gesellschaftlichen Miteinanders.
Auch für uns, als Landesschwimmverband Niedersachsen, ist das Thema von zentraler Bedeutung. Ohne ausreichend Wasserflächen sind weder Schwimmunterricht noch Vereinsangebote oder leistungsorientierter Schwimmsport langfristig möglich. Gleichzeitig steigt die Zahl der Kinder, die nicht sicher schwimmen können, seit Jahren an.
Die Zahlen verdeutlichen die Dringlichkeit:
- Rund zwei Drittel der Schwimmbäder in Deutschland gelten als sanierungsbedürftig.
- Viele Schulen verfügen nicht mehr über einen wohnortnahen Zugang zu einem Schwimmbad.
- Immer weniger Kinder erreichen die Schwimmfähigkeit in jungen Jahren.
- Vereine stehen zunehmend unter Druck, ausreichend Wasserzeiten für ihre Angebote zu sichern.
Besonders freut uns, dass sich auch unser ehemaliger LSN-Präsident Wolfgang Hein innerhalb der Bäderallianz aktiv für dieses wichtige Thema engagiert und sich für den Erhalt der deutschen Bäderlandschaft einsetzt.
Der LSN unterstützt die Ziele der Kampagne ausdrücklich und ruft Vereine, Mitglieder und Interessierte dazu auf, die Initiative sichtbar zu machen und weiterzutragen.
Weitere Informationen zur Kampagne:
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